Frisch ans Werk! – Mit dem letzten Böller des Silvesterfeuerwerks ist die Kultfabrik Geschichte.

Hier zur kompletten Sonderausgabe "Ein Gelände im Wandel – Kreativquartier"

Mit dem Werksviertel entsteht auf dem Clubgelände ein neues Stück München, das Wohnen, Freizeit und Arbeit verknüpfen wird. Hier soll Neues auf historisch Gewachsenem aufbauen, Altes neu interpretiert werden. Als Inspiration diente den Planern dabei die Umgestaltung des New Yorker Meat Packing Districts.
 
Auf den Grundstücken, auf denen früher Traditionsunternehmen wie Pfanni, Zündapp, Konen und Optimol ihre Werke hatten, entstehen Büros, Hotels, Wohnungen, Cafés, Restaurants und zahlreiche Freizeitangebote. Das neue Viertel wird von Friedenstraße, Rosenheimer Straße, Anzinger Straße und Mühldorfstraße begrenzt und von neun Unternehmen und Institutionen gestaltet: OTEC KG, R&S Immobilienmanagement GmbH für Rohde & Schwarz, CORPUS SIREO Asset Management Commercial GmbH für die Immobilien der Deutschen Telekom AG, Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung, Maltz Verwaltungs GbR, IVG Investment, Hamberger Großmarkt, Landeshauptstadt München und Stadtwerke München GmbH.

Das Herzstück des neuen Stadtteils ist das Werksviertel mitte, das auf dem Gelände der ehemaligen Pfanni-Werke entsteht und das wir euch mit dieser Doppelausgabe vorstellen wollen. Im Zeitraffer lassen wir die Entwicklung des Areals Revue passieren. Darauf folgt ein Überblick über die aktuellen Projekte für das Werksviertel mitte (S. 08 ff). Im Interview stellt uns Werner Eckart (Geschäftsführer OTEC) seine Idee des Quartiers vor. Wer zieht ins Werk 3? Diese Frage beantworten wir auf S. 12. In einem weiteren Interview lassen wir Architekt Johannes Ernst zu Wort kommen (S. 14 ff).

Über den hohen Stellenwert der Kunst sowie das Konzept „whitebox“ auf dem neuen Gelände führten wir ein ausführliches Gespräch mit der neuen Kultur-managerin Dr. Martina Taubenberger (S. 16 ff).

Derzeit in den Medien omnipräsent: Der Konzertsaal, der im Werksviertel seinen Standort finden wird. Ein absolutes Highlight für München und auch für das Werksviertel, über das ihr mehr auf S. 19 erfahrt. Doch bevor die Hochkultur ihren Einzug hält, gibt es weiterhin jede Menge Gründe, um im Werksviertel musikalisch auf seine Kosten zu kommen. Im Januar und Februar sind das in der TonHalle und im Technikum zum Beispiel Auftritte von Massive Attack, Frittenbude, Frank Turner oder der Meisterklasse-Kurs des Klassik-Weltstars Yo-Yo Ma (S. 20 ff).

Dann schwenken wir über aufs Werk 3, in dem mit „München Hoch5“ eine exklusive Eventlocation über mehrere Stockwerke eröffnet. Gegenüber wird die Kletterhalle Heavens Gate in einen Hotelturm verwandelt. Mit dem Eckpark bekommt München seine erste Pop-Up-City. Ein wirklich frisches Container-Shopping-Showroom-Konzept, auf dessen Umsetzung wir uns bereits in diesem Frühjahr freuen dürfen (S. 30).

Neue architektonische Maßstäbe soll das Werk 12 vorgeben und auch beim Thema Wohnen will die Familie Eckart, die sich seit Jahrzehnten sozial engagiert, neue Impulse setzen.

Eine Sicht „von außen“ gibt Markus Blume, Landtagsabgeordneter für den Münchner Osten und auch das Werksviertel als Gesamtkonzept sehen wir uns zum Schluss noch an (S. 40).

Viel Spaß auf eurer Entdeckungstour durch das neue Werksviertel!

Die Kultfabrik macht Platz…

Weitere Informationen hier

Nach 13 Jahren verabschiedet sich die Kultfabrik in der Silvesternacht 2015/16 mit einem letzten großen Knall. Danach ist die Zeit der Zwischennutzung des Geländes hinter dem Ostbahnhof vorbei und die Kultfabrik macht Platz für das Werksviertel, das mit einem in München vollkommen neuen Konzept für Wohnen, Leben, Arbeiten, Entertainment, Kunst, Gastronomie und Nightlife aufwartet.

Knödel-Ära, Kult-Zeit, Kreativ-Quartier

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Knödel-Ära, Kult-Zeit, Kreativ-Quartier

Die Kultzeit – ein Rückblick

Jedes Jahr im Rückblick

Kultfabrik, 2005Kultfabrik, 2006Kultfabrik, 2007Kultfabrik, Eingang, 2008

Der neue Münchner Osten

Hier zum Artikel im K-Magazin

Der neue Münchner Osten